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vom bösen gefressen?

2010 / 2011

 

Info

Im Produktionsjahr 2010/2011 stellen wir uns die Frage, wie das Leben der Jugendlichen ohne Autorität von Eltern oder Lehrern ablaufen würde. Hierfür kreieren wir eine eigene Robinsonade: 10 Jugendliche stranden nach einem Schiffunglück an einer einsamen Insel. Sie sind die einzigen Überlebenden der Katastrophe. Schnell merken sie, dass sie sich organisieren müssen, um auf der Insel zu überleben.

Sie werden konfrontiert mit den Freiheiten, die man hat, wenn man nicht auf Eltern hören muss, merken jedoch schnell, dass ihnen auch der Luxus eines erfahrenen Beraters fehlt, der immer da ist, wenn es einmal Probleme gibt. Sie sind auf sich alleine gestellt. Im Laufe des Stückes merken die Jugendlichen, dass sie ihre Prioritäten unterschiedlich gelegt haben. Der eine will sein eigenes Überleben sichern, während der andere sich für die Gruppe einsetzt, diese zu organisieren versucht. Klar ist allen: Man muss zusammenhalten, um zu überleben, doch unterordnen will sich niemand. Es bilden sich Lager, immer wieder kommt es zu Streits, die teilweise in handfeste Auseinandersetzungen münden.

Bei der Ideenfindung orientieren wir uns an William Goldings Herr der Fliegen. Der Roman von 1954 erzählt ebenfalls von gestrandeten Jugendlichen, die sich ohne Erwachsene auf einer Insel zurechtfinden muss. Auf dieser literarischen Grundlage bauen wir unsere eigene Robinsonade auf und versetzen sie in das 21. Jahrhundert. Wie ist das Leben ohne Handy, ohne Fernseher, gar ohne elektrische Energie. Über diese gezwungene Abstinenz machten sich die Spielerinnen im Produktionsprozess intensive Gedanken. Das Ergebnis hierzu sehen Sie in unserer Produktion „vom bösen gefressen?“

 

Darsteller: Dana Altpeter, Dilara Arslan, Anika Habermann, Marina Habermann, Deborah Habicht, Lisa Heinrichs, Marie Kalvelage, Jasmin Schulz, Melis Uyanık, Merve Uyanık, Barbara Wegener, Ronja Wensky

Technik: Lennart Funken, Björn Lüpschen, Kevin Lüpschen

Spielleitungsassistenz: Nina Müller

Spielleitung: Werner Alderath, Erhan Köken, Marius Panitz

 

Szenen Bilder